Toolmanagement - Werkzeugverwaltung - Werkzeuglagerung - Werkzeugbeschaffung - Werkzeuglogistik - Werkzeugkreislauf

 


Durch den hohen Termindruck müssen Maschinenstillstände nahezu eliminiert werden, um Produktionsausfälle zu vermeiden. Um einen Maschinenstillstand durch fehlende Werkzeuge zu verhindern muss eine entsprechende Werkzeugorganisation realisiert werde.

Eine Software für das Toolmanagement ermöglicht eine zentrale Werkzeugdatenbank mit integrierter Lagerverwaltung. Somit können Werkzeuge beliebiger Werkzeughersteller verwaltet und bestellt werden. Darüber hinaus erleichtert es die Disposition der Werkzeuge und reduziert unnötige Lagerbestände. Der Investitionsaufwand in ein softwaregestütztes Toolmanagement ist gegenüber der von Werkzeugautomaten gestützten Werkzeugverwaltung verhältnismäßig gering.




Möglichkeiten der Toolmanagementsoftware:
  • Zentrale Verwaltung der Werkzeuge in einer Datenbank
  • Lagerverwaltung: Bestände der Werkzeuge zentral oder dezentral verwalten
  • Protokollierung sämtlicher Lagerbuchungen
  • Inventur der Werkzeugbestände
  • Bedarfermittlung auf Basis von Mindestbestand, Meldebestand und Höchstbestand
  • Werkzeugbeschaffung: Lieferantenverwaltung, Einkaufspreise und Bestellungen
  • Optional: Anbindung an übergeordnetes ERP-System


Vorteile:
  • Transparente Bestandsübersicht an verschiedenen Lagerorten auf einen Blick
  • Abbau Schwarzbestände und Werkzeugschwund
  • Optimierung des Lagerbestands
  • Vermeidung von Maschinenstillständen durch Werkzeugmangel
  • Sehr geringes Investitionsvolumen
  • Leicht und einfach zu bedienen


     


Bei Werkzeugherstellern haben sich 5 Stufen des Toolmanagement herauskristallisiert.


1. Stufe

Die 1. Stufe umfasst ausschließlich die Beschaffung der nötigen Werkzeuge für den vorgegeben Bearbeitungsprozess.


2. Stufe

Zusätzlich zur Beschaffung der Werkzeuge erfolgt noch eine Beratung der Werkzeuge durch einen Toolmanager.


3. Stufe

Die Werkzeuge werden beschafft, direkt zum Fertigungsort geliefert und dort vom Toolmanager auch verwaltet. Zusätzlich werden technische Gutachten erstellt und die Prozesse ständig optimiert.


4. Stufe

Der Kunde bezieht nur noch fertige Komponenten (vormontierte und voreingestellte Werkzeuge) direkt an der Maschine. Toolmanager verwaltet die Werkzeuglagerung und kümmert sich um die Werkzeuglogistik und die Wiederaufbereitung. Die Bezahlung erfolgt nur noch pro gefertigtem Werkstück


5. Stufe

Ein Team vor Ort kümmert sich permanent um Prozessoptimierung und Produktionsabläufe, Werkzeugeinstellung, Werkzeuginstandhaltung und Lagerhaltung. Die Bezahlung erfolgt nur noch pro gefertigtem Werkstück.

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